Ein Grundstück in Alstaden

2014

Die Stadt Oberhausen verkauft achtzig Grundtücke im Neubaugebiet „Rechenacker“ in Oberhausen-Alstaden. Ein unscheinbarer Teil davon sollte für uns bestimmt sein.

Fritz-Giga-Straße 33

DER PLAN

3. August 2015

Die Möglichkeit ein Haus selbst planen zu können ist Fluch und Segen zugleich. Schon vor dem ersten Termin mit dem Architekten hatten wir die Planungen für die Raumaufteilung abgeschlossen, um Sie dann beim Termin mit dem Architekten binnen weniger Minuten über den Haufen zu werfen. Bei einer Doppelhaushälfte mit den Aussemassen von 7,70 m x 9,00 m gibt es nur wenige sinnvolle Aufteilungen. So konnten wir die Planungen zügig abschliessen und am 3. August 2015 den Antrag zur Baugenehmigung stellen.

VON ANFANG AN...

5. November 2014

Es gibt Zeitungen, die man selten aufmerksam liest und häufig ungeachtet in den stetig wachsenden Altpapierberg wirft. So eine Zeitung ist der Oberhausener Wochenanzeiger. Doch ausgerechnet  in diesem Blatt stoplerten wir Ende Oktober 2014 über den vermutlich bedeutetsten Artikel unserer jüngeren Geschichte: Ein Bericht über den Verkauf von Grundstücken in einem Neubaugebiet am Rechenacker. Unsere Bewerbung für die Reservierung eines der Grundstücke folgte wenige Tage später.

DIE RESERVIERUNG

20. Februar 2015

Wie wählt man aus achtzig Grundstücken das Beste aus? Welche Größe wird zu uns passen? Möchten wir ein Haus mit Pultdach bauen oder eines mit Satteldach? Wie steht die Sonne nachmittags zum Haus und welche ist die Wetterseite? All diese Fragen sollten beantwortet werden bevor man nach einer erfolgreichen Bewerbung ein Grundstück beim Oberhausener Gebäudemanagement (OGM) reserviert. So fiel unsere Wahl auf das Grundstück mit der Nr. 50 auf der Fritz-Giga-Strasse.

EIN FLECKCHEN ERDE

10. August 2015

Jetzt gibt es kein Zurück mehr! Nach der Genehmigung durch die Stadt nennen wir 214 qm feinster alstadener Erde unser Eigen. Die Eintragung im Grundbuch erfolgte erst Wochen später am 20. Oktober 2015.

           Eckdaten


SCHLUFFIGE SANDE

24. Oktober 2015

Das haben wir also gekauft: Sand, schluffig bis stark schluffig, schwach kiesig, bis kiesig, mit wenig Bauschutt und Asche, erdfeucht, mitteldicht gelagert, grau Bauschuttanteil < 10%. Denn die Frage lautete: Was steckt drin im Grund? Feinster Mutterboden oder doch Altablagerungen der Zeche Alstaden? Die Bodenanalyse bringt´s ans Licht: LAGA Z0. Das bestmögliche Ergebnis! Das freut uns und den Erdarbeiter, da der Boden also für den uneingeschränkten offenen Einbau verwendet werden kann. So sparen wir bei der Entsordung und der Wiederauffüllung des Erdreiches.

INNEN UND AUSSEN

13. November 2015

Um später nicht in Verzug zu geraten gilt es nun die ersten Innenausstattungen zu sichten. Die unglaublich vielfältigen Möglichkeiten bei der Tür-, Wand-, Boden- und Küchengestaltung sind nicht leicht zu bewältigen. Anhand der beiden oben gezeigten Zeichnungen könnt ihr Euch ein Bild von unserer Haushälfte (rechts) machen.

BAUGENEHMIGUNG

27. November 2015

116 Tage, also knapp 4 Monate, hat es seit Eingang der Antragsunterlagen gedauert bis die Baugenehmigung erteilt werden konnte. Endlich kann es losgehen! Binnen zwei Wochen, spätestens jedoch in KW 51 sollen die ersten Bagger loslegen.

SPÄTZÜNDER

28. November 2015

Die Letzten sind wir zwar nicht, viele Bauherren sind aber schon beim Innenausbau angelangt, oder wohnen sogar schon im neuen Eigenheim. Wann wird es bei uns soweit sein? Allen Unwägbarkeiten zum Trotz hoffen wir die Fußball-Europameisterschaft 2016 beim Grillen auf der neuen Terrasse verfolgen zu dürfen. Warten wir es ab!